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in einer zunehmenden materiellen Welt treten zwischenmenschliche Selbstverständlichkeiten wie Toleranz, Respekt oder Mitgefühl für den Anderen immer mehr in den Hintergrund. Die menschliche Entfremdung greift dabei nicht nur im tagtäglichem Miteinander um sich, sondern wütet auch unmittelbar bei jedem Einzelnen. Die Folgen sind: Identitätsverlust, Hoffnungslosigkeit, sozialer Neid, Fremdenhass oder der Verfall in Drogen und Alkohol, um nur einige wenige Auswirkungen zu nennen.


Wir vom Annur-Kulturverein für Bildung und Sozialarbeit e.V. möchten uns bewusst gegen diese Entwicklung stemmen. Als Lösungsansatz verfolgen wir dabei die These: In einem Kampf für mehr Menschlichkeit ist "Bildung" der zentrale Erfolgsfaktor. Den nur mit fundiertem Wissen über sich "selbst" und über den "Anderen" können größer werdende Barrieren überwunden werden. Dabei kommt der "Sprache" eine besondere Bedeutung zu. Denn "richtiges verstehen" kann nur mit ausreichenden "Sprachkenntnissen" gelingen! Leider ist heutzutage selbst die Beherrschung der eigenen Muttersprache nicht als selbstverständlich anzusehen.


Wir sind der Meinung, dass wir mit Förderung von Bildung, dem Erlernen der deutschen und arabischen Sprache, der Beschäftigung mit kulturellen Besonderheiten, sowie der Erbringung von sozialen Diensten ein Stück weit unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden müssen.





Dies ohne die finanzielle Unterstützung von Organisationen, nur mit eigenen Mitteln und Möglichkeiten, vollständig ehrenamtlich zu erreichen ist keine leichte Aufgabe - gewiß! Doch wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Deswegen kommt den Mitgliedern vom Annur-Kulturverein für Bildung und Sozialarbeit e.V. eine besondere Bedeutung zu.




Welche Rolle haben Mitglieder des Annur-Kulturverein für Bildung und Sozialarbeit e.V.?


• Die aktive Teilnahme der Mitglieder an Kursen, Veranstaltungen und anderen Leistungen ist zentraler Bestandteil des Vereinslebens. Die Mentalität dabei sollte lauten: Nicht was erwarte ich, sondern was kann ich beitragen, denn die gebende Hand ist heilvoller als die Nehmende!


• Ein fruchtbares soziales Miteinander kann nur durch vorbildhaftes Benehmen gelingen. Die Mitglieder sind daher angehalten sich in jeder Sache charakterlich vorbildhaft zu benehmen. Egal wann. Egal wem gegenüber. Denn jede gute Tat ist eine Spende!




Welche Rolle haben Eltern?


• Eltern sind dazu aufgefordert, ihre Kinder zu begleiten und zu unterstützen. Sie sollen die Anmerkungen und Impulse der Lehrkräfte im Mitteilungsheft, welches die SchülerInnen am Anfang des Schuljahres bekommen, beachten und beherzigen. Daher bitten wir um einen guten Umgang mit dem Mitteilungsheft und weisen darauf hin, es immer im Schulranzen des Kindes zu haben.


• Eltern sollten stets die Hausaufgaben kontrollieren und den Lernfortschritt ihrer Kinder verfolgen. Vor Tests und Arbeiten sollten sie ihre Kinder bei der Vorbereitung auf diese helfen.


• Für die kontinuierliche Anwesenheit der Kinder sollte gesorgt werden. Im Falle der Abwesenheit (z.B. bei Krankheit oder dem zweimaligen Fehlen hintereinander) muss dem Verein oder den Lehrkräften unbedingt Bescheid gegeben werden.